Aktuelle Version: eMule.de 0.48a v18


Einstellungen Teil 4

Verzeichnisse

Einstellungen für Ordner, in die Downloads erfolgen sollen bzw. wo zum Uploade freigegebene Dateien zu finden sind, werden in diesem Fenster vorgenommen.

Minimal sind hier 2 Einträge vorzunehmen, die eMule zwar standardmäßig anlegt, aber in der Regel wohl noch auf das eigene System anzupassen sind.

o Eingehende Dateien
Hier legt eMule die fertig geladenen Files ab. Wenn man mehrere Partitionen oder - noch besser - mehrere Laufwerke hat, ist es empfehlenswert, hier nicht das Laufwerk c: anzugeben.

o Temporäre Dateien
Hier befinden sich die Files, die aktuell gerade geladen werden (.part Dateien und part.met Dateien). Hier ist es dringendst zu empfehlen, ein anderes Laufwerk zu wählen, als das, in welchem eMule selbst läuft! (wenn man darüber verfügt) Achtung: Eine Veränderung der Pfadangabe nimmt eMule im laufenden Betrieb in der Regel nicht an! Man muss zuvor die Verbindung zum Server trennen, damit kein Zugriff auf diese Files erfolgt.

Klickt man bei diesen beiden Einträgen auf "Durchsuchen", so öffnet sich ein Standard Windows Fenster zur Lokalisierung von Ordnern:

Hier kann man sich zum gewünschten Ort durchklicken oder auch einen benötigten Ordner erstellen.

o Freigegebene Verzeichnisse
Hier kann man einstellen, dass über die o.a. Ordner hinaus noch weitere Ordner zum Dateitausch freigegeben sind. Hier nicht die Ordner für eingehende Dateien oder Temp erneut angeben! Dabei steht jedes "+" vor einem Eintrag für weitere Ordner oder Unterordner.

Ein fett angegebener Laufwerksbuchstabe bedeutet, dass dieser Ordner (oder dieses Laufwerk) freigegebene Unterverzeichnisse enthält. Vor jedem Ordner befindet sich ein "+" Zeichen, mit dem man auch Unterordner anzeigen kann. Ein Häkchen in einem der Kästchen bedeutet, dass dieser Ordner freigegeben ist. Hier ein Beispiel mit mehreren freigegebenen Ordnern:

Zwar zeigt eMule hier auch ein CD Rom mit an, doch ist dies nur mit Vorsicht zu verwenden!

Will man nicht nur einen Ordner, sondern auch sämtliche Unterordner freigeben, so muss man die Unterordner nicht einzeln anklicken. Vielmehr genügt es, bei gedrückter Strg Taste den Oberordner zu markieren. Dadurch werden sämtliche Unterordner auf einmal mit freigegeben.

o UNC Verzeichnisse
Falls man den eigenen Rechner in ein Netzwerk eingebunden hat, kann man auch diesen Teil des Einstellungsfensters benutzen:

UNC ("Uniform Naming Convention") ist weitgehend Standard, wenn man freigegeben Ressourcen (Ordner, ganze Laufwerke etc.) in einem Netzwerk ansprechen möchte. Dadurch kann auf eine Verbindung unter Zuweisung eines Laufwerksbuchstabens verzichtet werden. Ein solcher Netzwerkpfad hat folgendes Format:

servernameordnername..

Ein Beispiel:
Wenn in einem Netzwerk auf "server1" der Ordner "emule" freigegeben ist, so wäre die korrekte Angabe hier:

server1eMule

Anmerkungen zum Freigeben von Dateien:

  • Die Ordner "Eingehende Dateien" und "Temporäre Dateien" sind automatisch freigegeben und müssen hier nicht eingetragen werden.
  • Jede Datei freigegebene Datei wird von eMule gehasht, was recht lange dauern kann. Außerdem müssen ständig sämtliche Informationen über diese Dateien übers Netz an Server versandt werden und ferner speichert der Server eine Liste über diese Dateien, und sorgt dadurch dafür, dass diese auch von anderen Usern gefunden werden können. Dies alles belastet das Netz insgesamt erheblich und verursacht eine hohe CPU Last beim Server. Über ca. 100 Files sollte man nur in begründeten Ausnahmefällen freigeben.
  • Nahezu alle größeren Server beschränken die Anzahl der freigegebenen Dateien auf 100 - 150 Dateien. Der Rest wird vollständig ignoriert. Es ist eine irrige Meinung, man bekomme um so mehr, je mehr man frei gibt!
  • Unabhängig davon, dass eMule eher weniger geeignet für Musikdateien ist, macht es auch aus o.a. Gründen mehr Sinn, Musikdateien in ein Archiv zu packen und dieses freizugeben anstelle vieler einzelner Titel.
  • Es ist darauf zu achten, dass man keine Systemverzeichnisse wie Programme, Temp oder Windows und schon gar keine kompletten Laufwerke freigibt.

Dateien

In diesem Fenster wird alles eingestellt, was mit der Behandlung der Dateien zu tun hat.

Freigaben sichtbar für
Hier wird festgelegt, wie eMule auf Anfrage anderer Clients reagieren soll, die eine Liste der eigenen freigegebenen Dateien abfragen möchten.

o Alle
Alle User können die freigegebenen Dateien einsehen. Es erscheint fraglich, ob dies wünschenswert sein kann....

o Nur Freunde
Nur Personen, die im Client als Freunde eingetragen sind, können die Dateien sehen.

o Niemand
Keiner kann Files sehen.

Intelligente Fehlerkorrektur

o I.C.H. aktiv
Datenübertragungen werden im eDonkey Netzwerk über sogenannte "Chunks" abgewickelt. Ein Chunk ist ein 9 MB großes Datenpaket. Wenn ein solches Paket empfangen wurde, wird es daraufhin überprüft, ob es in Ordnung ist, oder schadhaft. In letzterem Falle ("Corruption") wird der Chunk erneut angefordert und heruntergeladen. ICH versucht nun, statt des ganzen Chunks nur die Daten, die beschädigt sind erneut zu laden und dadurch die Zeit für den Gesamtdownload zu vermindern.

o Neue Dateien im Download starten im Pause Modus
Mit dieser Option werden neu zum Download angewählte Dateien zu Beginn auf "Pause" gesetzt. Dies empfiehlt sich dann, wenn man ständig eine größerer Zahl von Dateien im Download hat, um ein Auftreten von "zu viele Verbindungen" zu minimieren.

o Neue freigegebene Dateien auf Autopriorität stellen
Ist eine Datei fertig heruntergeladen oder werden neue Dateien freigegeben, werden diese auf automatische Priorität gesetzt. eMule legt die Priorität an Hand der Nachfragen für diese Datei fest. Wird diese Datei nur sehr wenig nachgefragt vergibt eMule eine hohe Priorität bei sehr vielen Anfragen eine niedrige. Diese Funktion erhöht die Verfügbarkeit seltener Dateien im Netzwerk. (Text von FAQ aus emule-project.net)

o Neue Downloads auf Autopriorität stellen
Ähnlich der obigen Funktion gilt diese für neu hinzugefügte Downloads. Die Priorität der Datei wird je nach der Anzahl gefundener Quellen festgelegt. (Text von FAQ aus emule-project.net)

Gefundene QuellenPriorität
0 - 40Hoch
41 - 80Normal
ab 81Niedrig

o Dateinamen neuer Downloads bereinigen
Diese Option bereinigt alle Dateinamen sobald sie in die Downloadliste aufgenommen werden. Zeichen wie _ , . oder andere unnötige Sonderzeichen werden entfernt bzw. durch ein Leerzeichen ersetzt und die Gross- Kleinschreibung wird korrigiert. Über die Berabeiten-Schaltfläche können oft genutzte Zeichenketten definiert werden, die ebenfalls automatisch entfernt werden. Es sind bereits Zeichenketten vordefiniert, neue können durch | getrennt selbst hinzugefügt werden.

Warnung:
Speziell bei Image - Dateien von Brennprogrammen, wie z.B. *.cue/*.bin (CDRWin), *.mds/*.mdf (Alcohol120%), *.ccd/*.img/*.sub (CloneCD), *.bwt/*.bwi/*.bws (BlindWrite), sollte diese Option nicht verwendet werden. Diese Dateien enthalten auch den Dateinamen der zugehörigen Dateien. Wird dieser verändert kann das Brennprogramm die einzelnen Dateien des Images nicht mehr finden und meldet einen Fehler. Wird der Dateiname dennoch geändert muss der neue Dateiname in den zugehörigen Steuerdateien des Images ebenfalls geändert werden. *.cue Dateien lass sich noch recht einfach im normalen Windows Editor (Notepad) bearbeiten. Bei den anderen Imageformaten sollte ein Hexeditor wie UltraEdit oder WinHex verwendet werden. (Text von FAQ aus emule-project.net)

o Versuche komplette Chunks hochzuladen
Ein Chunk wird erst zur Weiterverteilung freigegeben wenn eMule diesen Chunk vollständig heruntergeladen und auf Fehler überprüft hat. Solange steht dieser Chunk anderen Suchenden noch nicht zur Verfügung. Diese Option versucht solange hochzuladen, bis ein Chunk fertiggestellt wurde um die Verfügbarkeit im Netz zu erhöhen. Für neue Releases ist diese Option unbedingt einzuschalten, es wird jedoch auch generell empfohlen sie zu aktivieren.

o Möglichst die ersten und letzten Dateiteile herunterladen
Mit dieser Option wird versucht, primär den ersten und den letzten Teil einer Datei herunterzuladen. Diese Teile sind erforderlich, um die Dateivorschaufunktion zu verwenden. Allerdings wird hierbei auch die Verfügbarkeit von Chunks (Teilen der Datei) vermindert.

o Bei fertigem Download nächste Datei fortsetzen
Diese Option steht auch in Zusammenhang mit "neue Dateien im Pause Modus". Falls aktiviert wird immer nach Fertigstellung eines Downloads eine auf Pause stehende Datei wieder aktiviert, geladen zu werden. Welche Datei die nächste sein wird, kann zwar nicht eingestellt werden, falls man aber Kategorien verwendet, kann im Unterpunkt zumindest festgelegt werden, dass der nächste Download in der gleichen Kategorie erfolgt.

Video Wiedergabe Programm

Ist dieses Feld leer, wird zum Vorschau von Videos das im System eingestellte Standard Medienwiedergabe Programm für den jeweiligen Dateityp verwendet. Man kann in das freie Feld über "Durchsuchen" auch ein alternatives Wiedergabe Programm auswählen und dort einsetzen.

o Erstelle Kopie für Vorschau
Diese Funktion erstellt eine temporäre Datei für die Vorschau im Player. Ohne diese Funktion ergeben sich bei den meisten Playern mit unvollständigen Dateien Probleme.

Völlig ohne temporäre Dateien kommt das Tool "VideoLanClient" (vlc) aus. Falls man dies verwendet, ist das Einstellungskästchen zu deaktivieren.

Um vlc das zu nutzen, muss man dieses Tool, falls nicht schon vorhanden, zunächst hier herunterladen: http://www.videolan.org/vlc/

Diese URL ist allerdings in englisch - auch die dort ladbaren Bedienungsanleitungen und Hilfen.

Nach dem Installieren des selbstentpackenden Archivs, wird nun in eMule über "Durchsuchen" der Ordner ausgewählt, in dem sich die Datei VLC.EXE befindet.

Wenn vlc installiert und hier eingestellt ist, hat man den Vorteil einer wesentlich besseren Vorschaufunktion als bei den meisten anderen Playern. vlc ist ressourcenschonender, schneller und kann auch .bin, .iso und .nrg Dateien anzeigen.

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